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auf der Seite des unabhängigen und gemeinnützigen Vereins "Inklusion mehrfach marginalisierter Menschen e. V." (IMMP)

Rechtsnormen wie die UN-Menschenrechtskonvention, das EU-Antidiskriminierungsgesetz, die UN-Behindertenrechtskonvention und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zielen darauf ab, gesellschaftliche Ungleichheiten und Marginalisierungen in ihrer Mehrdimensionalität zu erfassen und zu bekämpfen. Um den gesetzlich geforderten Abbau mehrfacher Diskriminierungen jedoch real und nachhaltig im gesellschaftlichen Alltag zu verankern, besteht nach wie vor großer Handlungsbedarf in Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft.

Die Komplexität der Aufgabe, die Vielschichtigkeit von Diskriminierungen und Ausschlusspraxen aufgrund von Attributen wie Migrationshintergrund, Flüchtling, Behinderung, chronische Krankheit, Gender, sexuelle Orientierung, Alter, Religionszugehörigkeit etc. sichtbar zu machen und diesen wirksam begegnen zu können, wird häufig verkannt. Der Begriff Mehrdimensionalität umfasst mehr als eine reine Addition der Ausschlüsse. Er schließt sowohl die situativ bedingten Wechselwirkungen von Marginalisierungen als auch die darin enthaltenen Möglichkeiten ein. Aus dieser Perspektive können neue Wege gestaltet und das emanzipatorische Potential seitens marginalisierter Personen freigesetzt werden.

Um soziale und ökonomische Ungleichheit zu bekämpfen, besteht unserer Ansicht nach Bedarf in der Verwirklichung dynamischer Formen von Inklusion, Solidarität, Partizipation und Emanzipation im Alltags- und Arbeitsleben.