Social Entrepreneurship

Für ein zukünftiges und nachhaltiges Zusammenwirtschaften stellen die Fragen nach dem ökonomischen Wachstum, steigender Prekarisierung und demokratischer Diskrepanz erhebliche Herausforderungen.

Bislang mangelt es hinsichtlich des wirtschaftlichen Wandels an neuen Formen der sozial verantwortlichen Innovation, an neuen Formen von solidarischer Ökonomie -  wie z. B. social Entrepreneurship, social Enterprise und Genossenschaften, Community Venture etc. Oft fehlt es hinsichtlich der ökonomischen Krise an Wachstumsstrukturen zur Verwirklichung neuer innovativ-alternativ unternehmerischer Projekte mit Inklusiver Beschäftigung. Es fehlt an Inklusiv Managing im Arbeitsleben. Es mangelt zu oft an der Handhabung und Anwendung des Gemeinguts, wie Bildung, Arbeit, Gesundheit, Ökologie etc. das heißt, der Entwicklung neuer Modelle der Commons.

Ziel ist es die Perspektive der sozialen Innovation in die Wirtschaft zu transportieren. Entwickelt und verwirklicht werden die verantwortlich innovativen Projekte, soziales Entrepreneurship und die sozial-ökologischen Enterprises. Um Partizipationschancen zu erhöhen, werden alternative Modelle zur Entwicklungsperspektive implementiert. Initiiert werden die Konzepte Inklusiver Beschäftigung und Inclusiv Managing am Arbeitsmarkt. Auf- und ausgebaut werden sowohl Bildung und Einsatz geeigneter Instrumente als auch Best Praxis Projekte, um die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen abzubauen. Ausrangiert werden sollen die Prekarisierung, Ungleichbehandlung  und demokratische Widersprüchlichkeit. Es sollen die  Veränderungen der Lebens- und Arbeitssituationen ermöglicht werden als auch die Umsetzung von neuen Formen der Unternehmenspolitik in nationalen sowie internationalen Ebenen.

Change Maker   
Hinsichtlich des Konzepts sozialer Innovation sollen die Entwicklung, Gründung, Mentoring, Beratung sowie Koordinierung von neuen Formen der Geschäftsmodelle – wie Beispielsweise soziales Entrepreneurship, sozial-ökologische Enterprise etc. - gefördert werden. Zur Geltung  sollen die Anwendungsmodalitäten der Commens und damit neue Formen des Wirtschaftens kommen. Ferner sollen soziale, ökologische und künstlerische Projekte und Aktivitäten initiiert werden. Zu entwickeln sind z.B.:

  • Projekt: Social Entrepreneurships Mentoring
  • Projekt: Sharing-Plattform
  • inklusives Projekt: Mobilitäts Werkstatt

Perspektivenentwicklung 
Obwohl heute in Europa die Begriffe wie Gleichbehandlung, Partizipation und Inklusion in aller Munde sind, existieren immense sozio-ökonomische Spannungen aufgrund sozialer Differenzierung auf dem Arbeitsmarkt – Beispielsweise aufgrund von Migrationsbiografie, Behinderung, Klasse und Arbeitslosigkeit, sexueller Orientierung, Alter, prekärem Bildungskapital etc. Am Arbeitsleben zeigt sich die Selektion Beispielsweise, indem der Lebensstandard der marginalisierten Menschen mit einem niedrigeren Sozialstatus charakterisiert ist. In Ihren Werdegängen zeigen sich Strategieprozesse von "heuern und feuern", Prozesse des Outsourcings und Beschäftigung im Niedriglohnsektor, oder der Ausschluss von beruflichen Positionen und Privilegien, also eine Karriere zwischen befristeter Einstellung und Arbeitslosigkeit hin zur Langzeitarbeitslosigkeit.
Verwirklicht werden sollen:

  • Konzepte zur Erhöhung von Partizipationschancen am Arbeitsleben für marginalisierte Menschen hinsichtlich der Personal- und Organisationsentwicklung.
  • Gemanagt werden soll Arbeitsförderung durch Mentoring,
  • Begleitung durch Self-Empowerment Programme, Peer-to-Peer und Lerning by Doing Modelle, geschaffen werden inklusive Beschäftigung durch innovativ-inklusive Projekte.